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Oradour, Symbol ohne Moral

Hans Werner Woltersdorf

Sie alle haben ihre Monumente, Symbole für die verbrecherische GewaItherrschaft der Deutschen, unter denen sie während des 2. Weltkrieges gelitten haben. Die Engländer haben Coventry, die Tschechen haben Lidice, die Italiener Marzobotto, die Franzosen haben Oradour. Eines haben sie alle gemeinsam: Es werden nur die Toten und die Zerstörungen gezählt. Die Opfer werden als Helden verehrt, Helden eines Widerstandes, den sie meist gar nicht geleistet haben.

Verschwiegen werden die Umstände, die Ursachen, die Vorgänge, welche zu diesen Opfern führten. Wie in Oradour. Es war am 10. Juni 1944, und die Täter waren die Männer und Offiziere der 3. Kompanie im Regiment „Der Führer“, das zur berüchtigten Division der Waffen SS „Das Reich“ gehört. Allein diese Konstellation berechtigt zu den schlimmsten Befürchtungen. SS, Waffen SS, was kann man da schon anderes erwarten!

Die Landung der Alliierten in der Normandie war nur wenige Tage alt. Die Division „Das Reich“ war zum Einsatz in der Normandie abkommandiert. Es war höchste Eile geboten. Warum vertrödelte sie die Zeit mit einem Massaker in Oradour? Die mehr oder weniger offizielle Darstellung der französischen Résistance hat verschiedene Versionen: Es war eine Verwechslung mit einem anderen Ort gleichen Namens. Dieses Oradour sur Glane hingegen war ein friedliches Dorf, in dem es keine Partisanen gab. Da die SS aber gerade hier vorbeikam, legte man dieses Oradour in Schutt und Asche und löschte die gesamte Bevölkerung, über 600 Männer, Frauen und Kinder aus. Die Ruinen des Dorfes ragen noch heute wie Grabkreuze in den Himmel, in ihrer Mitte die ausgebrannte und zerstörte Kirche, in der allein über 400 Frauen und Kinder ermordet und verbrannt wurden.

Im Juli 1999, 55 Jahre nach dem Geschehen, weihte der Staatspräsident Chiraque das Oradourdenkmal ein, als Symbol für den heldenhaften Widerstand der Franzosen, den diese 1940 versäumt hatten.

Doch Oradour war keine Schandtat der Deutschen, der Waffen SS, es war auch keine Heldentat der Franzosen, sondern eine Schande für die Résistance. Chiraque weiß das, die Angehörigen der Résistance wissen das, nur die Deutschen dürfen es nicht wissen. So haben denn alle deutschen Medien, das Fernsehen und die Presse die französische Version von Oradour wiedergegeben: So en passant haben die SS-Männer das auf ihrem Wege liegende Oradour mit Mann und Maus ausgerottet und nur noch die Ruinen übriggelassen, die heute noch von der Schandtat kündigen.

Vincent Reynouard, der inzwischen ohne Pension oder Rente fristlos entlassene Oberstudiendirektor, Vater von drei Kindern, ist keineswegs der erste, der eine gründliche Recherche über die offensichtliche Unwahrheit von Oradour betrieben hat. Vor ihm hat der deutsche Publizist und Verleger Herbert Taege in 2 Büchern („Wo ist Kain?“; „Wo ist Abel?“) bereits sehr aufschlußreiche Dokumentationen über Oradour vorgelegt.

Ein französischer Architekt, Pierre Moreau, hat in einer Schrift „Was die Steine schreien“ sich vorwiegend mit dem Kirchturm von Oradour befaßt und festgestellt, daß darin Munition und Sprengstoffe gelagert waren, die bei der Explosion die Wirkung einer Hohlgranate ausübte, durch die die Insassen der Kirche zum großen Teil zerfetzt wurden und die Glocke schlagartig geschmolzen ist. Das Prinzip der Hohlgranate besteht darin, daß der Explosivstoff, hier durch die Enge des Kirchturms, sich auf einen relativ kleinen Punkt konzentriert und insbesondere die Hitzewirkung erhöht. Damit werden beispielsweise dicke Panzerungen durchschlagen.

Aber gerade diese Explosion wird in allen französischen Darstellungen verschwiegen. Aus gutem Grund: Ohne diese Explosion wären die Frauen und Kinder, die in der Kirche in Sicherheit waren, nicht getötet worden. Es ist auch fraglich, ob die Männer, in deren Häusern Waffen und Munition gefunden, deren Häuser in Brand gesetzt und die in mehreren Scheunen zusammengetrieben worden waren, erschossen worden wären. Das Leben dieser Männer war nach einer Anweisung des Oberbefehlshabers West in Zusammenabeit mit der Vichy-Regierung ohnehin verwirkt, doch der leitende Offizier, Dieckmann, war unschlüssig, ob er die Erschießung vornehmen sollte. Für die SS-Männer, die einen Angriff der Partisanen erwarteten, war die Explosion in der Kirche das Zeichen für die Erschießung der Männer. Daß diese zu den Partisanen gehörten, stand allein dadurch fest, daß in ihren Häusern Waffen und Munition gefunden wurden, die während der Brände noch laufend weiter explodierten.

Munition, Waffen und Sprengstoffe erhielten die Partisanen von den Engländern. Sie wurden aus Flugzeugen abgeworfen. Üblicherweise wurden diese Vorräte in Kirchen und Kirchtürmen versteckt, da nach allgemeiner Erfahrung die deutschen Soldaten diese Orte nicht betraten. Es war auch mit Sicherheit anzunehmen, daß diese Vorräte zur Sprengung vorbereitet waren, damit sie nicht in deutsche Hände geraten konnten.

Es steht außer Zweifel, daß Oradour sur Glane eine Partisanenhochburg war. Man fand dort die Leichen deutscher Soldaten und Offiziere; am Ortsausgang stand ein ausgebrannter Sanitätswagen. Fahrer und Beifahrer waren ans Lenkrad gefesselt und alle verwundeten Insassen bei lebendigem Leibe verbrannt.

Es haben einige Dorfbewohner überlebt, andere waren während des Geschehens abwesend. Es wurde ein Prozeß in Bordeaux vorbereitet und zu diesem Zweck eine „Lex Oradour“ erlassen: Alle Angehörigen der Division „Das Reich“ mußten an die Franzosen ausgeliefert werden, um zu klären, ob sie etwas mit dem Geschehen in Oradour zu tun hatten. Es wurde aber kein einziger Offizier angeklagt, kein verantwortlicher Kommandeur. Vor den Schranken des Gerichtes erschienen vorwiegend einfache Soldaten, hauptsächlich Elsässer. Etwa ein Drittel der Kompanie bestand aus Elsässern. Reynouard hat herausgefunden, daß den Elsässern die Freiheit versprochen wurde, wenn sie im Sinne der Anklage aussagten: Es hat keine Explosion gegeben. Nur einer, der Unterscharführer (Unteroffizier) Boos machte nicht mit. Er sagte die Wahrheit – und wurde zum Tode verurteilt.

Reynouard sammelte eine große Anzahl von Zeugen, die entweder vor Gericht oder zu den diversen französischen Darstellungen ausgesagt hatten. Es ist äußerst schwierig, ein Geschehen zu beschreiben, bei dem das Hauptereignis, die Explosion in der Kirche, nicht erwähnt werden darf, als ob man einen Tod durch Ertrinken ohne Wasser erklären soll. So ist es nicht ver- wunderlich, daß kaum eine Aussage mit einer anderen identisch ist. Sie sind voller Widersprüche.

Besonders unklar ist, was sich in der Kirche abgespielt hat. Auf der einen Seite behaupten die Partisanenzeugen, daß SS-Männer eine geheimnisvolle Kiste und Stroh in die Kirche getragen hätten, um den Brand zu erklären, während andererseits den SS-Männern vorgeworfen wird, daß sie die Kirche überhaupt nicht untersucht hätten, ehe sie die Frauen und Kinder dort in Sicherheit gebracht haben. Fest steht, daß bewaffnete Angehörige der Résistance in der Kirche waren; denn sie haben sich kleine Feuergefechte mit den SS-Männern geliefert. Warum haben sie die Sprengstoffe und Munition gezündet? Hatten sie die Wirkung unterschätzt? Wollten sie die SS-Männer verwirren, um fliehen zu können?

Einem deutschen Besucher offenbarten sich in den sechziger Jahren zwei Frauen: Sie würden heute auch nicht mehr leben, wenn SS-Männer sie nicht unter Einsatz ihres Lebens aus der brennenden Kirche gerettet hätten. Warum unter Einsatz ihres Lebens? Hätten sie nicht einfach die drei Ein- oder Ausgänge zu öffnen brauchen, um die noch Lebenden zu retten? Oder waren diese Ausgänge von innen verbarrikadiert? Hatten sich die Partisanen zur Verteidigung eingerichtet?

Mit der Akribie eines Teams von Kriminalisten versucht Reynouard zu rekonstruieren und zu erklären. Er trägt noch Erhebliches zu dem bei, was zuvor Herbert Taege oder Pierre Moreau oder andere festgestellt oder vermutet haben. Es ist einer der kompliziertesten Kriminalfälle der Kriegsgeschichte, bei dem im Vorfeld mehr verdunkelt und verwischt als aufgeklärt worden ist. Auf keine einzige der 460 Seiten seines Buches könnte man verzichten.

Dabei hatte der Führer dieses Unternehmens, Dieckmann, nur den Auftrag übernommen, einen tags zuvor von den Partisanen gefangen genommenen wichtigen Bataillionskommandeur zu befreien. Alle Spuren führten nach Oradour sur Glane. Dieckmann hatte Vollmacht, etwa 30 gefangene Patisanen gegen den Kommandeur auszutauschen, dazu noch eine größere Summe Geldes zu bezahlten. Wenn dieser Kommandeur nicht gefunden wird, sollte er wichtige Partisanenführer als Gefangene mitbringen, mit denen höheren Ortes über den Austausch verhandelt werden sollte. Diesen Auftrag hatte er nicht erfüllt und sich dafür in ein Desaster eingelassen, von dem ihm der Divisionskommandeur sagte: „Das wird Sie teuer zu stehen kommen.“

Das gegen Dieckmann eingeleitete Kriegsgerichtsverfahren ist nicht mehr zum Tragen gekommen. Auf dem Weg zum Einsatz erfuhr Dieckmann aus dem französischen Radio, daß man den gefangenen deutschen Kommandeur als Rache für Oradour hingerichtet habe. Dieckmann soll, wie seine Kameraden berichteten, bereits in den ersten Einsatztagen den Tod gesucht und gefunden haben. Daß der Kommandeur von den Partisanen bereits ermordet war, als Dieckmann in Oradour eintraf, hat er nicht mehr erfahren.

Oradour war eine Tragödie. Die beteiligten Soldaten waren entsetzt über das Geschehen, über die toten Frauen und Kinder. Sie selbst haben die Zusammenhänge nicht erkannt. Zwar haben sie die gewaltige Detonation in der Kirche erlebt und wußten auch gleich, daß dort Munition und Sprengstoffe explodiert waren, doch glaubten sie, daß diese Explosion durch den Funkenflug brennender Häuser ausgelöst wurde. Sie waren größtenteils noch frontunerfahren, sonst hätten sie gewußt, daß durch Funkenflug zwar ein Nachbarhaus in Brand geraten kann, um aber hinter den dicken Basaltmauern des Kirchturms eine solche Explosion auszulösen, dazu gehört schon viel mehr. Sie hätten auch nicht glauben können, daß die Patisanen sich selbst und die über vierhundert Frauen und Kinder aus Unachtsamkeit oder gar absichtlich einem so grausamen Tod ausliefern konnten.

Die Akten des in Bordeaux geführten Prozeses liegen noch bis zum Jahr 2030 unter Verschluß. Aus gutem Grund. Die deutsche und die französische Regierung sind stillschweigend darin übereingekommen, daß die Deutschen die Urteile von Bordeaux anerkennen, wogegen sich die Franzosen verpflichten, kein Urteil zu vollstrecken.

Es war zweifellos eine Tragödie, aber dafür den deutschen Soldaten die Schuld oder Verantwortung zuzuschieben, würde allein wegen der Unwahrhaftigkeit die Tragik noch vergrößern und das Denkmal Oradour zu einem Symbol ohne Moral machen.

Anmerkung:

Demnächst nachzulesen in:

Vincent Reynouard – Die Wahrheit über Oradour – 460 S., geb. – Druffel-Verlag 1999 – VGB-Verlagsgesellschaft Berg, 82335 Berg am Starnberger See.

Ein Buch zum Verschenken an die junge Generation, damit sie erfährt, wie sie, ja wie das deutsche Volk wissentlich, vorsätzlich belogen und betrogen wird!

Auch die Vorgänge um Coventry, Lidice und Marzobotto, um die eingangs genannten Orte noch einmal zu nennen, waren anders, als in den Geschichtsbüchern dargestellt.

Kö.

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Männer des 20. Juli 1944

Immerhin großdeutsch gesinnt

R.-J. Eibicht

Ob die erfolglosen Attentäter des 20. Juli 1944 Hoch- und Landesverrat begingen, will und kann ich hier nicht beantworten. In Zeiten wie den unsrigen, die in zeitgeschichtlichen Fragen jede geistige und wissenschaftliche Freiheit abtöten durch eine in der deutschen Geschichte beispiellose Patriotenverfolgung und Gesinnungsjustiz, wäre dies äußerst unklug. Mehr noch, es wäre unpolitisch! Laufen wir – das ist die demokratische Deutsche Rechte – ihnen nicht immer wieder ins offene Messer! Aber glaube auch niemand, daß dort, wo nichts gesagt wird, man auch nichts zu sagen wüßte. Entscheiden wir uns primär für Politik und ein politisches Vorgehen. Ohne parteipolitischen Erfolg, und zwar einer einzigen, die deutschen Belange vertretenden Partei, die ja nun einmal kommen wird, weil sie kommen muß, können wir auch die kriminalisierte deutsche Geschichte nicht befreien. Alles zu seiner Zeit! Nationale Politik, durch die sich allein eine die deutschen Belange vertretende Partei aufbauen läßt, ist gefragt, nicht permanente Geschichtsbewältigung. Sind wir uns doch im klaren darüber, daß man eines Tages feststellen wird, daß der deutsche Erfindergeist, auch dort, wo es um historische Wahrheit, Klarheit und Gerechtigkeit für das deutsche Volk geht, eben nicht geruht haben wird, zur Überraschung nahezu aller. Aber hier und heute muß für den alles entscheidenden politischen Kampf erkannt werden: Alle Wasser fließen zur Zeit in historischen Fragen bergauf ins Meer. Bergauf! Ich habe hier ganz bestimmt nicht die Absicht, in irgendein offenes Messer der sogenannten „Offenkundigkeit“ und „Verharmlosung“ zu laufen. Wir alle sollten diese Absicht nicht verfolgen. In den zentralen und schicksalhaften Fragen der Zeitgeschichte, Herr Staatsanwalt, Herr Oberlandesgerichtsrat, meine Herren vom Verfassungsschutz, Euer Gnaden und Hochwohlgeboren, vertrete ich unverändert die Darlegungen der Herren Kohl, Schröder, Weizsäcker und Rau. Na, ist dies denn nichts? Dabei ist es immer vorteilhaft, sich auf die genannten historisch hoch gebildeten Bevormundungs-Personifikationen der Historical und Political Correctness (P.C.), allein um sich die eigene Freiheit zu erhalten, zu berufen.

Wir aber müssen den Erfolg der nationalen Interessendurchsetzung vor allem in der politischen Argumentation suchen, nicht in der historischen. Hier allein liegt, in der unausrottbaren politischen Situation, wie sie nun einmal ist, das Geheimnis des Aufstiegs einer Formation, die die Belange der Deutschen ohne Wenn und Aber vertritt.

Unabdingbar und glasklar ist jedoch festzustellen, was bereits im Jahre 1993 das Washingtoner Büro der KSZE (OSZE) - Menschenrechtskommission als Rüge an die Bundesregierung formulierte: „Es ist offensichtlich, daß Deutschlands Aktionskurs den Entschluß widerspiegelt, Gruppen an den Rand zu drängen oder auszulöschen, die als extremistisch oder als Bedrohung für die bestehende Ordnung empfunden werden.“ Dem ist nichts, absolut nichts hinzuzufügen!

Zurück zu den Herren des 20. Juli 1944: Für die tragenden Kräfte des deutschen Widerstandes gegen den Nationalsozialismus stand unter anderem der Verbleib der Sudetengebiete und Deutsch-Österreichs beim Deutschen Reich – nach einem Friedensvertrag – außer Frage. Das Sudetenland und Deutsch-Österreich sollten in jedem Falle bei Deutschland bleiben. Ein Verzicht auf Ostdeutschland wäre nie in Frage gekommen. Der vom deutschen Widerstand als Reichskanzler der neuen Regierung vorgesehene Reichskommissar a. D. Carl Goerdeler verfaßte am 30. Mai 1941 einen Vorschlag zu einem Friedensplan für die britische Regierung. Es hieß dort u. a.:

„Folgende, von der deutschen Gruppe verfolgten Friedensziele werden als Grundlage von Verhandlungen vorgeschlagen:

  1. Wiederherstellung der vollen Souveränität der während des Kriegs von den Kriegsparteien besetzten neutralen Länder.
  2. Bestätigung der vor dem Kriege erfolgten Anschlüsse von Österreich, Sudetenland, Memelland an Deutschland.
  3. Wiederherstellung der Grenzen Deutschlands von 1914 gegenüber Belgien, Frankreich und Polen.
  4. Festsetzung der europäischen Ländergrenzen auf Grund des nationalen Selbstbestimmungsrechtes durch eine Friedenskonferenz sämtlicher Staaten.“

Auch in dem von Oberst Claus Graf Schenk von Stauffenberg am 25. Mai 1944 gebilligten sog. Friedensplan für die Westmächte sollte das Sudetengebiet bei Deutschland bleiben. Mit den Westalliierten sollte verhandelt werden über:

  1. Dauernde Verteidigungsfähigkeit im Osten, Räumung aller besetzten Gebiete im Norden, Westen, Süden.
  2. Reichsgrenze von 1914 im Osten, Erhaltung Österreichs und der Sudeten beim Reich. ...“

Nun, wo die Herren des erfolglosen Attentats Recht haben, haben sie Recht. Glasklar stellen wir jedoch fest: Wir vergessen nie, daß man uns ein Viertel des Deutschen Reiches gestohlen hat. Eine wirklich dauerhafte und tragfähige Friedensordnung in Europa wäre eine Illusion, würde man die Annexion von Ostdeutschland (Schlesien, Ostpreußen, Danzig, Ostbrandenburg, Pommern) und Sudetendeutschland (die Randgebiete Böhmens und Mährens sowie Sudetenschlesien) aufrechterhalten, ohne eine Wiedergutmachung in Form eines historischen Ausgleiches und Kompromisses.
Das Deutsche Volk wird auf Ostdeutschland und Sudetendeutschland nie verzichten können. Selbst die Männer des 20. Juli 1944 hätten hierauf auch nicht Verzicht geleistet. Widerlich jedoch ist die nationale Würdelosigkeit großer Teile der herrschenden politischen Klasse in Bonn (Berlin). Jahrzehntelang mißbrauchten sie die deutschen Heimatvertriebenen als Stimmvieh, treten ihr Menschenrecht auf Heimat, d.h. Selbstbestimmung, nach wie vor mit Füßen und dulden die anhaltende Raubsicherungspolitik der polnischen und tschechischen Vertreibernationen.
Setzen wir alles daran, eines Tages diese nationale Würdelosigkeit und Nationalmasochismus zu brechen. Komme, was da wolle! Unsere Demokratie kann ohne nationale Identität, nationale Selbstbewahrung und Selbstbehauptung nicht endlos überdauern.

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